Gericht - Telekom 1
Oh, was hatte ich schon Ärger mit der Telekom! Mit Mietgeräten, Abrechnungen, Umstellungenn (insbesondere auf ISDN) ... aber so dumm arrogant wie jetzt nach einem Akquise-Fehler eines outgesourcten Drückers war sie noch nie - dieser umgefummelte Beamtenmonopolistenladen! Wenn's ganz eng wurde, konnte ich wenigstens in die Kundenniederlassung an der Hasenheide gehen und das persönlich regeln! Da sind sie jetzt aber gerade (März 2004) ausgezogen! Und zwei Mal schon in der Vergangenheit hatte ich ihnen 500 DM abgezogen, die sie dann irgendwann zähneknirschend unter Schwund verbucht haben!
Sobald ich die nachfolgend dokumentierte Auseinandersetzung abgeschlossen habe, werde ich mich wohl von diesem "Möchtegern-Globalisierer" verabschieden!
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Angefangen hat der Ärger, als mir ein "outgesourcter
Drücker" der Telekom meinen DSL-Anschluss durch einen DSL-Business-Anschluss
ersetzen wollte! Wollte ich aber nicht! Sei aber schneller, günstiger
und kostet nichts - ich könnte doch wenigstens testen! Na gut, testen!
Dann kam am 16.12.03 ein Päckchen mit nachfolgender "Auftragsbestätigung"
und einer CD-ROM!!! Von wegen "testen"! Auch noch Umstellungskosten
von 49,59 €!
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Anfang Dezember 2003 rief mich ein Akquisi-teur (Typ Drücker) der Telekom an und empfahl mir, meinen T-DSL/T-ISDN-Anschluss durch T-DSL-Business/T-ISDN-AS zu ersetzen – sei günstiger und ich könne das kostenlos testen! Am 16.12.03 erhielt ich eine Programm-CD mit einer Auftragsbestätigung! Da der Inhalt nicht dem Gespräch entsprach, widerief ich am gleichen Tag per Fax und zusätzlich per Telefon, mit dem Hinweis – aus Erfahrung klug -, nichts umzustellen (der Wiederruf wird von der Telekom auch nicht bestritten).
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| Am Montag, 12.01.03 gegen 16 Uhr war plötzlich der Online-Zugang gesperrt (also kein Internet, keine Mails), obwohl scheinbar alles funktionierte (ich hatte seit Mitte Dezember allerdings einige neue Programme und einen Router installiert)! Umständlich Anrufe mit Warteschleifen und Weiterleitungen: Alles in Ordnung! Die folgenden Tage und Nächte habe ich nach und nach Programme wieder deinstalliert und immer wieder Testläufe! Auch ein hinzugezogener „Netz-Profi“ bemühte sich einen Abend lang vergeblich! Nach verzweifelten Anrufen den ganzen Freitagvormittag dann gegen 11 Uhr das Eingeständnis, dass meine Kennung verändert wurde!!! Das sollte per Eilauftrag rückgängig gemacht werden! Meiner Fax-Bitte, mich telefonisch davon zu unterrichten, folgte – nichts! | |
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Zwischen 16 und 17 Uhr wieder mehrere Anrufe mit dem Schlussergebnis, dass die Rückstellung nicht vor Mittwoch, 21.01.04 geschehen könne!!! Und ach, wer kennt das nicht, wenn endlich die ersehnte Hilfe zu nahen scheint: "Guten Tag, mein Name ist Xyz, was kann ich für Sie tun? - Meistens nichts, außer ihren Namen zu nennen und weiter zu verbinden in die nächste Warteschleife oder ins Nirgendwo!!! "Ihr heißer Draht zu uns ... damit der Kontakt nicht abreißt. Was können wir für Sie tun?" - Na, endlich mit dem Nichtstun aufhören!!!
Um die Angelegenheit zu beschleunigen, mein Fax-Brief von Montagfrüh, 19.01.04 mit zwei finanziellen „Friedensangeboten“! – Keine Antworten! Jeder Privatmann hätte sofort zugeschlagen: Statt 525 € nur 350 € Wiedergutmachungs-rabatt!!! |
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| Mittwoch/Donnerstag (21./22.01.) bemerkte ich Veränderungen bei Testläufen – der Zugang war dennoch nicht möglich! Anrufe bei der Telekom endeten mit dem Hinweis, mein System-programm „Windows“ hätte einen Fehler!!! Freitagabend zog ich erneut einen Fach-mann hinzu, der die ursprünglich funktionierende Routeraddresse von IP 192.168.1.1 nach IP 192.168.1.20 abänderte! Danach konnte ich meine ganzen Programme wiederherstellen und 14 Tage „Inaktivität“ aufarbeiten – ebay-Handel, Zimmer-vermietung, Partnerin-suche – für einen 62-jährigen Arbeitslosen-hilfeempfänger wird da eine Schadensersatz-klage eine unsicherer und unbefriedigender Rechtsweg! Durch die hartnäckige Verweigerung jeglicher Kontaktaufnahme habe ich am Montag, 02.02.04 die Dezember- und Januar-Rechnungsabbuchung über insgesamt 219,01 € zurückbelastet und gleichzeitig 119,37 € überwiesen (Differenz T-DSL/T-ISDN 99,64 €) und gleichzeitig das Lastschriftverfahren widerrufen! Einzige Reaktion der Telekom: Sie bucht erneut (!) am 18.02.04 mit Bezug auf die beiden Rech-nungen abzüglich diverser Guthaben (?) 99,67 € ab!!! | |
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Am 19.02.04 erhalte ich eine Mahnung! In der Märzrechnung werden mir außerdem 20 € für Rücklasten berechnet! Ich will den „Schadensersatz“ am 08.03.04 auf 301,50 € (inkl. 20 €) begrenzen! Keine Reaktion außer kommentarloser Telefonanschlußsperre ab Mittwoch, 10.03.04!!! "Ihr heißer Draht zu uns ... damit der Kontakt nicht abreißt. Was können wir für Sie tun?" - Na, endlich mit dem Nichtstun aufhören!!! |
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Am Donnerstag, 11.03.04 suchte ich ein persönliches Gespräch in der Niederlassung an der Hasenheide 25-26! Der Pförtner* verweist mich an den T-Punkt in der Karl-Marx-Str., weil die Niederlassung gerade geschlossen wird! Der T-Punkt-Mitarbeiter** war nicht bereit, mein vorbe-reitetes Schreiben als Empfangen zu quittieren, faxte es aber wenigstens intern weiter! Einzige Reaktion der Telekom bis heute: seit Samstag, 12.03.04 auch Sperrung T-DSL-ISDN (internet)!!! *: Sympathisch freundlich mit Galgenhumor, weil er warscheinlich
schon die Kündigung in der Tasche hat! "Ihr heißer Draht zu uns ... damit der Kontakt nicht abreißt. Was können wir für Sie tun?" - Na, endlich mit dem Nichtstun aufhören!!! |
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Am Montag, 15.03.04, will ich die Telekom endlich zwingen, sowohl meinen Telefon- wie meinen Internet-Anschluss wiederherzustellen! Ups, 13:10, das Gericht schließt um 13 Uhr die Pforten! "Ihr heißer Draht zu uns ... damit der Kontakt nicht abreißt. Was können wir für Sie tun?" - Jetzt will ich auf Biegen und Brechen den Kontakt nicht mehr abreißen lassen!!! |
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Den gesamten zeitlichen Ablauf (wie in dieser Spalte wiedergegeben) habe ich als Anlage zum "Einstweiligen-Verfügungs-Antrag" vom 16.03.04 um 12:30 nachgereicht! Die junge, durchaus sympathische Richterin wollte morgens um 9 Uhr meinen Antrag genauer begründet haben, denn, "hm, die Telekom sitzt am längeren Hebel und, oh, die Rechnungen nicht bezahlt - da kann ich kaum eine E.V. zulassen!"! - Ich fing schon an, mich zu echauffieren - was interessiert mich, wer am "längeren Hebel" sitzt! Ich fühle mich als Kunde von einem thumben, gierigen, faulen, bürokra-tischen Möchtegern-Globalisierer betrogen! Hätte mir die Telekom am 16.03. z.B. kurz geschrieben "... wir bedauern ... haben heute wiederherge-stellt ... aber ... bieten auf dem Kulanzweg 200 € ..." - ich hätte gesagt "so what - Schwamm drüber"!!!
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Auf was läuft das hinaus??? (Hm, kommt mir vor, wie wenn ich einen Wasserrohrbruch hätte, renn zu meinem Klempner um die Ecke und der will mir einen Kostenvoranschlag schicken!) Soll ich erstmal alles bezahlen (vielleicht bis auf anteiligen Internetausfall), damit die Telekom per Einstweiliger Verfügung gezwungen wird, ihren Schaden klein zu halten!???! Immerhin beläuft sich meine unwidersprochene Forderung am kommenden Dienstag auf 1.551,50 €! Na gut, zahl ich halt, um den "heissen Draht" zu erhalten! Natürlich abzüglich der 20 € und abzüglich der Fremdanbieter wie Arcor etc - die haben sich schon gemeldet! |
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| weiter geht's mit der Telekom-Mahnung vom Freitag, 19. März 2004 | |
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