Gerichte

... nicht nur, wie so oft aus Geldmangel, habe ich mich näher mit Justitia beschäftigt (aber auch nicht bloß, weil's eine Frau ist :O)! Aber, wie so viele meiner Seiten, bleibt auch diese hier noch sehr unvollständig! Vor allem hier wird mir jedoch wieder sehr bewusst, dass ich endlich auf meiner Homepage, auf meiner Eingangsseite eine Erklärung schreiben muss, warum und weswegen und überhaupt ich mich hier so offenbare!

 

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Die Dokumentation zu meiner extraordinairen Auseinandersetzung mit der Deutschen Telekom AG seit Dezember 2003.

Hier eine Geschichte für wirklich kreatives Tun (dassollten nicht nur Künstler können, sondern besonders gerade auch diejenigen, von denen man es üblicherweise eben nicht erwartet: Rechtsanwälte, Steuerberater, ... Politiker!!! Und die Geschichte passierte wirklich und gewann zu Recht den 1. Platz im amerikanischen Wettbewerb der Strafverteidiger (Criminal Lawyer Award Contest).

In Charlotte, North Carolina, kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr teueren Zigarren und versicherte diese, unter anderem, gegen Feuerschäden. Über die nächsten Monate rauchte er die Zigarren vollständig auf und forderte die Versicherung auf, den Schaden zu ersetzen.

In seinem Anspruchschreiben führte der Anwalt aus, dass die Zigarren "durch eine Serie kleiner Feuerschäden" vernichtet wurden. Die Versicherung weigerte sich zu bezahlen mit der einleutenden Argumentation, dass er die Zigarren bestimmungsgemäß verbraucht habe. Der Rechtsanwalt klagte - und gewann!!!

Das Gericht stimmte mit der Versicherung überein, dass der Anspruch unverschämt sei, doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die Zigarren gegen jede Art von Feuer versichert seien und Haftungsausschlüsse nicht bestünden. Folglich müsse die Versicherung bezahlen, was sie selbst vereinbart und unterschrieben habe. Statt ein langes und teures Berufungsverfahren anzustrengen, akzeptierte die Versicherung das Urteil und bezahlte 15.000,- $ an den Rechtsanwalt, der seine Zigarren in den zahlreichen "Feuerschäden" verloren hatte!

Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelöst hatte, wurde er, auf deren Antrag hin, wegen 24 Fällen von Brandstiftung verhaftet. Unter Hinweis auf seine zivilrechtliche Klage und seine Angaben vor Gericht wurde er wegen vorsätzlicher Inbrandsetzung seines versicherten Eigentums zu 24 Monaten Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) und 24.000,- $ Schadenersatz verurteilt!